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Studentenzimmer aufräumen – richtig gemacht!

Mein nächster Einsatz war ein Studentenzimmer aufzuräumen. Dieses sollte als Gästezimmer umfunktionieren werden. Da das Zimmer bisher als Stauraum verwendet wurde und der ehemalige Bewohner nicht anwesend waren, gab es einige Punkte zu beachten um mit dem Aufräumen zu beginnen. Dieser Artikel gibt Tipps für die Ordnung im Studentenzimmer und hilft auch jedem der seine Wohnung aufräumen möchte.

 

Vorbereitung

Als Vorbereitung wurde mit dem Kunden besprochen, welche Erwartung er hatte und welche Funktion das Zimmer einnehmen sollte. Somit ergab sich folgende Zielvorgabe:

Ziel: Das Zimmer in ein Gästezimmer umzufunktionieren und so aufzuräumen, dass gelegentlicher Besuch durch den Student sowie auch andere Gäste möglich ist.

Maßnahmen
  • Aufräumen des Zimmers und Unterteilung der vorhandenen Dinge in Kategorien
  • Schaffung genug Platzes, um Gäste unterbringen zu können
  • Schaffung einer Grundordnung
  • Die Kategorien soll der Student nochmals durchgehen können, um selbst zu entscheiden, was bleiben und was gehen kann

Schwierigkeit dabei war, dass der Student selbst nicht anwesend war.

weiter Vorgehensweise

1.) Im 1. Schritt wurde eine mögliche Arbeitsfläche geschaffen. Die großen Möbel wurden teilweise aus dem Zimmer geschafft, damit man sich im Zimmer selbst bewegen und das Zimmer aufräumen konnte

2.) Schaffung von Bereichen: Es wurden einzelne Bereiche abgesteckt, die wir uns gemeinsam in 3 Sitzungen vorgenommen haben.

3.) Kategorieneinteilung: Es wurden Kategorien festgelegt, nach denen die Dinge und Unterlagen, die nicht in den vorgesehenen Bereich gehörten, eingeteilt wurden. Die Kategorien in diesem Fall können auch auf andere Wohnräume umgelegt werden:

  • Kleidung / Stoffe / Taschen
  • Office / Büro
  • Persönliches
  • Spiele
  • Deko / Erinnerungen
  • Bücher

Nach diesen Kategorien wird sortiert und aufgeräumt. Man legt am Besten dazu eigene Kisten oder eben Bereiche im Zimmer fest, wo die Dinge hinkommen. Hier habe ich gern die Einstellung mal Chaos zu schaffen, bevor man dieses abschafft. Es können zu diesem Zeitpunkt die Dinge verstreut über das ganze Zimmer sein in unterschiedlichen Haufen / Kisten. Meist gibt es ja einen Kleiderschrank oder Regal, wo es einige Dinge bereits gibt. Die neuen werden dazugeordnet.

Vom Großen zum Kleinen

Somit beginnt man mit einem Bereich und sortiert nach den Kategorien. Die Kategorien kann man dann im Einzelnen durchgehen. Da die Kundschaft nicht anwesend war, wurde das nicht gemacht. Ich habe aber 2 Kisten mit Müll erstellt, welcher meiner Meinung nach direkt entsorgt werden kann. Auch hier muss der Kunde aber noch einen Blick darauf werfen.

 Einsortieren der Kategorien und nach Größe und Platz richtig einordnen.

Das verlangt teilweise mehrfaches Probieren wie z.B. der richtige Platz für Ordner und Bücher. Damit alles gesammelt an einem Platz ist.

 

Das wars schon! Der weitere Plan ist nochmalig gemeinsames durchgehen und radikales Minimalisieren der Dinge.

Zeitaufwand: ca. 4 Stunden

 

Einige der vorher – nachher Fotos der Aktion

 

Diesen Bereich habe ich mir als erstes vorgenommen. Es waren einige Möbel noch nicht richtig angeordnet. Das habe ich gemacht, damit ich genug Platz habe, um die Dinge zu sortieren. Die 1. Herausforderung war die unterschiedlichen Kisten und Sackerl zu entleeren und einen Platz dafür zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bereich mit der Coach war sehr befüllt. Der schwarze Kasten wurde  wie im 1. Bild zu sehen zur Wand gerückt. Der türkise Tisch wurde vollkommen entfernt aus dem Zimmer. Auch hier gab es viele Sackerl, Taschen, Kartons die erstmal ausgeräumt und eingeordnet wurden. 

 

 

 

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